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Ende der dreißiger Jahre enstand der Einsatzhafen mit Tarnnamen "Villa". Er wurde wie die Plätze in Achmer und Hesepe angelegt. In Form eines Dreieck. In der Mitte befand sich ein großer Rasenplatz. Im nördlichen Teil befanden sich die Funktionsgebäude, von denen heute leider nur noch zwei erhalten geblieben sind. Da durch die etwas schlechtere Verkehrsanbindung der Treibstoffnachschub erschwert war, wurden hier hauptsächlich nur Jäger mit geringerem Spritverbrauch stationiert. Wie auch die anderen beiden Landeplätze erhielt "Villa" Landebahnbefeuerung für den Nachtbetrieb. Die ehemaligen Gebäude des Einsatzhafens wurden nach dem Krieg abgerissen. Viele zusammmengeschobene Trümmerhaufen zeugen heute noch von damaliger Bautätigkeit.


Quelle: Fliegerhorste, Motorbuch Verlag

Der Einsatzhafen "Villa" zu Kriegszeiten.



Das Gebiet des Einsatzhafens heute, aus Sicht eines Satelliten. Von den ehemals 3 Startbahnen sind hier zwei gut zu erkennen. Der Rest des Flugplatzes wurde ausgebaut und von der Niederländischen Armee als Radarstation und Raketenabschussbasis für Amerikanische Nike Hercules Raketen genutzt. Unten links erkennt man Schießbahnen, die heute von der Britischen Rheinarmee genutzt werden. Das Gelände um die Schiessbahnen ist heute weitgehend eingezäunt und darf nicht betreten werden. Der Rest des Gebietes wird heute land- und forstwirtschaftlich genutzt.


Ein neues Fundobjekt 400 m vom Flugfeld entfernt. Es ist das Fundament eines ehemaligen Flakturmes für 20mm Kanonen! Wir fanden hier in näherer Umgebung Glassplitter, Holzlatten, Bauschrauben und Ketten.


Hier die Nummer 2 In der weiteren Umgebung.

Und Nummer 3 in der Nähe .


Hier eine sogenannte "Splitterbox" für Flugzeuge im südlichen Fliegerhorstbereich. Alles sehr unscheinbar... Es handelt sich um einfache Erdwälle, die dazu errichtet wurden um Flugzeuge vor Bombensplittern die horizontal fliegen und Bordwaffenangriffe sporadisch zu schützen.


Die linke Startbahn heute. Blickrichtung von Süden nach Norden.


Eingang zu einem Splitterschutzbunker. Ob der nun aus dem II. Weltkrieg stammt ist ungewiss. Er ist sehr gut erhalten.

Wir fanden auf dem ehemaligen Fliegerhorst "Villa" in Vörden viele zusammengeschobene Betonreste, die von abgerissenen Bunkern stammen.


Eine Originalaufnahme der Nike Hercules- Stellung der Holländer in Vörden.


 
   
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