
Ihr seid endlich auf der etwas anderen Bunkerseite angekommen. Herzlichen Glückwunsch! Tragt es mit Fassung!
Kontakt: bunkergeschichten@osnanet.de
Unser persönliches Unwort des Jahres 2009: "Flakstern"
Weil: Solche Befestigungsanlagen gab es im II. Weltkrieg nicht! In keiner Wehrmachtsquelle- bzw. Luftwaffenquelle des II. Weltkrieges taucht diese Bezeichnung auf! Mehr Infos dazu unter: Flugplätze/Holstentor.
Neuigkeiten:
Eine von ehemals zwei zerlegten Splitterschutzzellen, die auf dem Gelände der Osnabrücker Dampflokfreunde e.V. (ODF) lagerte (wir berichteten), ist zusammengebaut aufgetaucht! So haben wir in Osnabrück jetzt insgesamt 3 erhaltene Splitterschutzzellen nachweisen können.
Die Einzelteile des Reliktes wurden nach jahrelanger, unbeachteter Boden- Lagerung endlich wieder zusammengefügt.Danke für den Tip Detlef.
Der Tiefbunker unter dem Rosenplatz:
Durch tägliche Recherche, die sich über mehrere Monate hinzog, ist es uns gelungen einige Fotos von der Oberfläche des Tiefbunkers unter dem Rosenplatz zu machen.
Hier sitzt Klaus auf der Bunkerdecke (Pfeil). Während der Fahrbahnerneuerung war die Decke des Bunkers an einigen Stellen ein paar Tage lang zu sehen.
Fliegerhorst VILLA:
Hinweise auf einen großen Luftschutzstollen ! Wir bleiben dran!
Teuto:
Teuto 2010 und immer wieder Teuto........
Ist das einer der Eingänge zur unterirdischen Fabrik? Grade nachdem die Kaserne im Sommer letzten Jahres übergeben wurde, ist diese Öffnung verschlossen worden.
Die Bunkergeschichten sind jetzt auch mit einem selbst erstellten Foto von der "Hexenhöhle" auf der Homepage des Stadtmuseums Ibbenbüren vertreten:
Klick hier:
http://www.stadtmuseum-ibbenbueren.de/grafik_natur_kulturraum_ibbenbueren/grafik_hoehlen/abb_6_700.jpg
Hier das Bild im Original- Zusammenhang in einem Beitrag unseres Freundes, des Höhlenforschers Hans Morlo aus Münster.:
http://www.stadtmuseum-ibbenbueren.de/nki_hoehlen_und_felsformationen.htm
BIMA (Bundesanstalt für Immobilienaufgaben) gibt Bunker in Deutschland zum Verkauf frei
Ab sofort ein kleiner Filmbericht über die 2 in Osnabrück zum Verkauf stehenden Hochbunker, hier:
http://www.neue-oz.de/medien/video/flashvideo/20100111-bunker.html
Und der Printbericht darüber in der NOZ online:
http://www.neue-oz.de/preexport_startseite/24401977.html
Der ehemalige "Reichsbahnbunker" am Osnabrücker Hauptbahnhof soll ebenfalls verkauft werden. Das ist aber schon kalter Kaffee seit Jahren. Denn er gehört nicht dem Bund. Sondern Hoch Tief. Das heisst: Er wartet seit Jahren auf Nutzung. Wir unterbreiteten bereits im Jahr 2005 der Hoch Tief ein Nutzungskonzept. Wir wollten den Hochbunker zu einem Museum umbauen um den Luftkrieg in Osnabrück, Osnabrücker Land und Deutschland zu dokumentieren. Leider sprang man nicht auf unser Konzept an. Schade, denn der Bunker am HBF ist der Bunker, der am ehesten dem Urzustand entspricht. Aber wir haben Ihn ja dokumentiert.
Teuto
Seit Sommer 2009 recherchieren wir wieder über die ehemaligen Teuto Metall Werke. Den ominösen OKD- Ableger (Osnabrücker Kupfer- und Drahtwerke, heute Kabelmetall), der auf dem Limberg im II. Weltkrieg Munition herstellte. Da das Gelände den Briten nicht mehr als Kaserne für Pioniereinheiten dient ist es nun für anderweitige Nutzungen frei gegeben worden. Wenn wir stichhaltige Informationen haben, werden wir euch informieren.
Hier sitze ich auf den BUDERUS- Deckeln einer Wasserversorgung. Also leider befindet sich hier kein Eingang in mehrere Tiefbunker der Produktion. Nur Rohre.
Wir wissen nicht genau, was damals im II. Weltkrieg in den Teuto Metall- Werken geschah. Genau so wenig wissen wir, was in den ehemaligen Unterkünften und Baracken der Briten passierte. Die Kaserne war eine isolierte, kleine Stadt. Out of bounds. Radioaktive Warnhinweise an Türen machen mich etwas nachdenklich.Was spielte sich hinter dieser Tür ab?
Gibt es auf dem Limberg Kriegsaltlasten? Lesen wir ´mal in der Liste der Rüstungsaltlasten,Siehe hier:
http://memas01.lbeg.de/lucidamap/popup.asp?file=detail.asp%3FthemeId%3DRUEST%26id%3D120
Unsere Anzeigenschalte in der Tagespresse hatte Erfolg.: Es meldeten sich 2 Zeitzeugen mit Informationen.
Den ehemaligen Fliegerhorst "Villa" durften wir uns heute ansehen. Und zwar als aus Erinnerungen eines Zeitzeugen erstellten Modells. Der Kontakt wurde uns durch eine Zeitzeugin vermittelt. Wir zeigen hier einen kleinen Teil des privat angefertigten Modells. Das Modell ist in voller Größe ca. 2x 2m groß und zeigt den Belegungsplan des Fliegerhorstes mit Lage von Bunkern, SSZ, Flaktürmen, MG- Stellungen, Rollbahnen, Tankstellen, Unterkünften, Speiseräumen und Werkhallen etc.. Wir bekamen auch eine Adresse, wo wir eventuell originale Fotos vom Flugbetrieb des Fliegerhorstes bekommen können. Da sind wir grade dran......Vielen Dank an die Informanten. Wir arbeiten weiter und melden uns wieder bei Ihnen! Später mehr....
Ein Ausschnitt.
Mit Freunden besuchten die bunkergeschichten den Luftschutzstollen beim ehemaligen Fliegerhorst "Holstentor". Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie wurde von uns bereits über die Existenz dieses Stollens informiert.
Hier ein Bild der Besuchergruppe. Klaus, Thomas, Chris, Eric und Jürgen.
Hier das Video dazu: http://www.youtube.com/watch?v=R_mJusZuucg
Im Luftschutzstollen eines Osnabrücker Privathauses.
Die Leuchtfabe funktioniert noch!
Und hier das Video dazu:
http://www.youtube.com/watch?v=CqtQfbXB8Ac
Der Ocker- Stollen bei Hilter wurde zubetoniert.
So sieht der Eingansbereich heute aus. Das Eisentor wurde entfernt. Hier haben nur noch Fledermäuse und "Fledermausschützer" Zutritt.
Der Besitzer des Stollens hat uns angerufen und folgendes mitgeteilt:
Der Stollen ist Privatbesitz. Er darf nicht von Personen begangen werden. Das Bergamt Meppen hat Ihn letztens "abgenommen". Der Privateigentümer ist froh darüber, daß der Stollen endlich durch ein Rohrgitter unüberwindbar verschlossen wurde. Er weist auch darauf hin, daß der Wald um und der Weg zum Stollen ebenfalls Privatbesitz ist und nicht betreten werden darf.
Ein Blick in den Stollen.
Das Projekt "Osnabrücker Bunkerschutz" stellt sich vor:
Unser Motto: Bunkerschutz ist Denkmalschutz ! Die zerstörten Bunker von heute sind die archäologischen Ausgrabungen von überübermorgen.
Die Suche, der Schutz, die Erhaltung, Restaurierung und Zugänglichmachung von wehrtechnischen Anlagen trägt aktiv zum Geschichtsverständnis und zur gesunden, objektiven Aufklärung bei. Sie dient dem Frieden und der Völkerverständigung. Also ist sie in einer zivilisierten Kultur unerlässlich.
Wir sind total unkommerziell und nicht abhängig von Vereinen, Spenden, Stiftungen, anderen Internet- Bunkerseiten (und das ist auch gut so!) etc.. So behalten wir unsere Recherchefreiheit. Wir sind quasi autonom/autark.
Unsere Meinung:
Schutzbauten sind stumme Zeitzeugen. Einige sollten erhalten und unter Denkmalschutz gestellt werden um als Mahnung für nachfolgende Generationen zu dienen. Mahnend, wie die noch lebenden Zeitzeugen, von denen es in ein paar Jahren keine mehr geben wird! Genauso wird es auch den Bauten aus dieser Zeit ergehen. Sie werden einfach abgerissen, überschüttet oder dienen leider nur als Zuflucht für ein paar wenige Fledermäuse. Da frage ich mich, was denn nun wichtiger ist?! Einen riesigen Bunker von hunderten Quadratmetern Fläche für zwei, drei Fledermäuse "mehr oder weniger zu erhalten" oder diese Bauten unseren Nachkommen zu öffnen und Ihnen so unsere Vergangenheit sachlich zu erläutern! Wir mögen Fledermäuse und ich denke, dass wir einige Bunker in Osnabrück und im Umland erhalten sollten. Als Denkmale und Mahnmale. Man kann ja die Schlafperiode der Fledermäuse respektieren und Führungen in den Sommermonaten machen. Dann ist es in den Bunkern und Stollen auch angenehm kühl.
Nur so geht´s, wenn unsere Kinder Geschichte noch greifbar erleben sollen !
Ob leidvolle, grausame Zeitgeschichte oder melancholisch verklärte Vergangenheitsidylle. In Osnabrück findet man beides. Klingt suspekt, aber: Wenn man sich in Osnabrück für Frieden einsetzt, dann sollte man auch mehr über den Krieg hier und in der Umgebung vermitteln, der ja ohne Zweifel sehr viele, oft versteckte Spuren hinterlassen hat. Und das nicht nur zu Jahrestagen! Öfter, zeitnaher, detailierter recherchieren und "praxisbezogener" berichten ist hier angesagt ! Das machen wir seit dem Jahre 2004.
Unsere Foto- Videoberichte direkt erreichbar hier:
Zeitungsbericht über unsere Arbeit in der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) von Januar 2005:
http://www.neue-oz.de/_archiv/noz_print/stadt_osnabrueck/2005/01/10096607.html
Bericht der NDR- Sendung DAS! von Januar 2005: http://de.youtube.com/watch?v=6mYGb_B4w3M
Auf Grund der Nachfrage, verbessert ab sofort hier: http://www.youtube.com/watch?v=JSav8_t8TxQ
Hit Radio Antenne Studio Osnabrück Interview 2006: http://de.youtube.com/watch?v=UVtD0PEjdKY
Freilegung eines englischen Panzers durch die Bunkergeschichten:
http://www.youtube.com/watch?v=Q1ngmyUbRnk
Der Hasestollen in Osnabrück: http://www.youtube.com/watch?v=NI_Mx3cwqR0
Der Redlinger Bunker in Osnabrück: http://www.youtube.com/watch?v=wdNbvfJtxy4
Reichsbahnbunker Osnabrück Hauptbahnhof: http://de.youtube.com/watch?v=pToSDe2wocc
Ein privater Luftschutzstollen in Osnabrück: http://de.youtube.com/watch?v=fCAZjDRotM0
Ein weiterer Luftschutzstollen in Osnabrück: http://www.youtube.com/watch?v=LSL_IS7xfJs
Luftschutzstollen beim Fliegerhorst "Holstentor": http://www.youtube.com/watch?v=R_mJusZuucg
Hinterhofbunker in Osnabrück: http://de.youtube.com/watch?v=XL7e0MwINmA
Werkluftschutz Klöckner Werke: http://de.youtube.com/watch?v=M6jlG5LJFJc
Ein kleiner Reichsbahnbunker in Osnabrück: http://www.youtube.com/watch?v=zVjsZvXmNY0
Fliegerhorst "Ahnenkult": http://de.youtube.com/watch?v=_Frar6EHlEc
Bunker der Bauleitung des Fliegerhorstes "Ahnenkult": http://de.youtube.com/watch?v=jpDOTQQKTsM
Luftkrieg über Bramsche: http://de.youtube.com/watch?v=q02azOmwELc
Absturz B 24 "Liberator": http://de.youtube.com/watch?v=CkuVB7lB4C4
Munitionslager I+II bei "Holstentor": http://de.youtube.com/watch?v=QrC7eMM3IJI
Ein Rohrdeckungsgraben bei CLP: http://de.youtube.com/watch?v=aFCyqvaUMX0
Bunker in Emden: http://de.youtube.com/watch?v=dcfnYRLR82Q
Der Hochbunker an der Lazarettstrasse in Münster: http://de.youtube.com/watch?v=O3CkV9KdbiY
Schützenhofbunker Münster: http://de.youtube.com/watch?v=ykNmrR3fjZc
Poteau 1944 und heute: http://de.youtube.com/watch?v=CXvLQtBI8_4
Ein Winkelturm in Giessen: http://de.youtube.com/watch?v=RxgEfnh_4hg
Fort Eben Emael: http://de.youtube.com/watch?v=QPYRgdMqQK8
T 1100 in Langewerth: http://de.youtube.com/watch?v=JSQzi8akpVI
Zionsstollen Bielefeld/ Bethel: http://de.youtube.com/watch?v=xlfHko_KR7s
Gefechts- und Leittürme Wien: http://de.youtube.com/watch?v=vQhyaF5g29I
Burg Bentheim: http://de.youtube.com/watch?v=_I1MTHD-3a4
Das Fort A in Minden: http://de.youtube.com/watch?v=4JfN8OOwuYU&feature=channel_page
Hier kleine Videos mit den Bunkergeschichten Unter Tage.:
http://www.youtube.com/watch?v=MkoWuQepkl0
http://www.youtube.com/watch?v=fsxpxLoPDhE
http://www.youtube.com/watch?v=hrcQuyPLi58
Hier seht Ihr uns bei der "Arbeit".
Wir bereiten uns systematisch auf unsere Touren vor. Dazu gehört nicht nur das "theoretische" Studium und Recherche zu Hause, sondern auch der Kontakt mit Zeitzeugen und Begehungen bzw. Befahrungen vor Ort um beste Ergebnisse zu erzielen. Da wir ein eingespieltes Team sind, weiß jeder was wann zu tun ist. Wir wollen Bunker und Stollen für alle begehbar machen und wenn möglich und nötig als Denkmal schützen ! Hier seht Ihr mich beim Klettern am Ostbunker (auch Turmbunker genannt) in Osnabrück. Diese "Aktion" wurde mir im Sommer 2005, als Angestellter bei der Stadt Osnabrück, ermöglicht.
Einen sehr informativen Zeitungsbericht über unsere Arbeit veröffentlichte die Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ) im Januar 2005. Daran schloss sich eine mehrere Wochen umfassende Serie über Bunker in Osnabrücker Gärten und Hinterhöfe an. Viele, beklemmende und auch spannende Zeitzeugenbefragungen fanden danach statt.
Die intensiven Auseinandersetzungen mit der Deutschen Geschichte haben in jüngster Zeit dazu geführt, dass jenseits von Tabus und Vorurteilen auch über die Deutschen Bombenopfer während des zweiten Weltkrieges sachlich und seriös in der Öffentlichkeit diskutiert werden kann. In vielen anderen Städten, wie Emden und Berlin z.B. wurden Bunker erfolgreich für die Allgemeinheit geöffnet und daraus Museen geschaffen. Im Ausland ( Frankreich, Belgien, Polen, Dänemark, Norwegen, Finnland, Schweiz ) ebenso. Die sind uns dort voraus! Vieles könnte auch ohne viel finanziellen und technischen Aufwand in Osnabrück geschehen! Die Bunker wären dann auch ein fremdenverkehrsträchtiger Faktor und Publikumsmagnet, der nicht ausser Acht gelassen werden sollte! Osnabrück muss sich endlich auch diesen Zeitabschnitt der Geschichte eingestehen! Nur wer mit seiner Geschichte objektiv umgeht, hat später keine Probleme mit etwaigen Rechtfertigungen. Denn alles kommt irgendwann ans Licht! Krieg passt natürlich nicht besonders gut in das heutige, international vermarktbare Image der Stadt Osnabrück als "Friedensstadt". Anscheinend hat es in Osnabrück und Umgebung keinen Krieg nach dem 30jährigen Krieg mehr gegeben!? Wir sind Realisten.
Am 06.11.2007 wurde im Rat der Stadt Osnabrück über eine eventuelle Nutzung der im Jahre 2010 frei werdenden Bunker diskutiert. Da kamen als mögliche Nutzungsideen leider nur wieder die gleichen, unkreativen Vorschläge zu Tage, wie in anderen Städten bezüglich der Bunkernutzung auch. Man will die Bunker an Musikgruppen vermieten, die dann darin Proberäume einrichten oder die Bunker sollen kulturellen Veranstaltungen, bzw. kulturellen Gruppen dienen. Selbst eine Nutzung als "Wohnraum in Eigensanierung" wurde da erwägt! Leider kommt keiner auf die Idee an einem so geschichtsträchtigen Ort ein Bunkermuseum einzurichten. Wir berieten uns schon im Herbst 2006 mit Vertretern vom Katastrophenschutz und der Rechtsabteilung der Stadt Osnabrück bezüglich Anmietung eines Bunkers für Museumszwecke. Das wurde damals leider dann als undurchführbar angesehen, eben wegen der Zivilschutzbindung der Bunker. Nun werden wir es noch einmal versuchen, da die Bunker jetzt "frei" sind.
Direkt aus dem Äther. Da für uns die Bunkersuche unter den Aspekten Denkmalschutz, Frieden und Völkerverständigung steht, kann Publicity in der "Friedensstadt" Osnabrück und im Landkreis auch übers Radio nur hilfreich sein. Wir haben den Grundstein bereits vor 6 Jahren hier gelegt. Bald ist Osnabrück hoffentlich auch so weit um zu begreifen daß einige Bunker architektonische und zeitgeschichtliche Denkmäler sind und unter Schutz gehören. Die "Sache" fordert uns !!!
Hier das Radiointerview von 2006: http://de.youtube.com/watch?v=UVtD0PEjdKY
Wir treten ein gegen das Verdrängen, Vergessen und das Totschweigen von geschichtlichen Ereignissen, wie es in Deutschland noch oft betrieben wird. Totschweigen und Verdrängen ist nicht unser "Ding". In unserer Region ist damals sehr viel passiert, was leider zu wenig in der Schulstunde vermittelt wird, weil es wohl den Rahmen des "theoretischen" Unterrichts sprengen würde oder einfach unbequemes Wissen vermitteln könnte. Geschichtsuntericht mit Heimatbezug macht sicher wieder mehr Lust auf Lernen ! Welche SchülerInnen haben schon Lust auf immer die gleichen, theoretischen alten Phrasen aus den Schul- Geschichtsbüchern !? Wir zeigen euch die geschichtsträchtigen Orte von damals, wie sie heute aussehen. Wir sind "Praktiker" , beleuchten die Fakten und legen Sie Euch dar. Geschichte einmal plastisch, nicht trocken.
Eine Gedenktafeln bezüglich des Bombenkrieges in der Stadt Osnabrück. Hier an einem Privathaus. Wir würden uns mehr Tafeln an den Bunkern wünschen, die auch mit Erklärungen versehen sein sollten.
An Bunkern in Münster finden wir die Tafeln, die wir uns für Osnabrück wünschen. Hier am "Schützenhofbunker". Wir lassen nicht locker.
Das gleiche gilt für viele Stollen hier und ganz besonders für die "Gertrudenberger Höhlen" in Osnabrück. Viele Gerüchte ranken sich auch um diese Stollen und die Menschen mit denen wir gesprochen haben sind für eine Öffnung für alle! Die Diskussionen darüber sind seit Jahrzehnten bekannt und öffentlich gemacht worden. Nur bewegt hat sich bis heute nichts konkretes. Da heisst es einmal: "Die Höhlen sind nicht sicher". Von anderer Seite hört man: "Alles zu teuer". Es gibt Gutachten von Bergwerkspezialisten, die eine 85 %ige Sicherheit in diesen Höhlen bescheinigen. Mit etwas Aufwand wird man sicher einige Teilstücke begehbar machen können. Wir haben die Gutachten über die Standsicherheit gelesen! Wir sind einige "Aktive", die zeitbedingt mal mehr, mal weniger oft Bunker suchen. Dabei beschränken wir uns nicht nur auf Deutschland! Uns treibt die Neugier und der Wissensdurst auch im Ausland ins Gelände. Natürlich auch die spannende Suche nach Unentdecktem, keine Frage. Zeitzeugen und Informanten liefern uns zusätzlich Informationen zum Thema. Aber wir bleiben unserer Osnabrücker Heimat treu und berichten hauptsächlich von hier, über hier. Denn hier gibt es noch so viel zu erforschen.
Wir stecken unsere Nase ´rein ! Wir scheuen uns nicht vor Dreck, Kälte und Nässe. Wir setzen uns direkt mit der Geschichte auseinander. Zu Hause hocken und ein paar Bücher lesen kann jeder. Taten sind nötig.
Es gibt viele Wirrköpfe, Zeigefinger hoch haltende Moralapostel und weitere zweifelhafte Gestalten, die sich mit der Deutschen Geschichte der jüngeren Vergangenheit befassen. Dazu gehören wir nicht. Unsere Haare sind weder zu kurz, noch zu lang. Unsere Kleidung ist weder zu konservativ noch zu ausgeflippt. Wir distanzieren uns definitiv von so genannten "Bunkersportlern" und "Geocachern".
Seit dem nun 6 jährigen Bestehens dieser Internetpräsenz, mehreren NOZ- Berichten, Radiointerviews und einem Fernsehbericht über unsere Arbeit können wir feststellen, daß der "Bunkertourismus" in Osnabrück und im Landkreis extrem zugenommen hat. Da werden Bunker und Stollen aufgebrochen, Bauteile abmontiert oder abgesägt etc.. Diesen Personen spreche ich das kulturhistorische Interesse und den Schutzwillen dieser Bauwerke ab. Da stehen wohl andere Interessen im Vordergrund! Manche Zeitgenossen haben erkannt, daß sich mit Resten des II. Weltkrieges und Berichten darüber ein guter Euro machen lässt. Viele, die sich sonst nie ernsthaft mit der Thematik beschäftigt haben, sind auch an uns herangetreten und wollten plötzlich Bücher über Bunker in Osnabrück schreiben oder mit uns teure Projekte in Ostdeutschland durchführen. Jeder, der in "Bunkersachen" tätig ist sollte sich im Klaren sein, worum es hier wirklich geht. Um geschichtliche Aufarbeitung, nicht um Kommerz. Deshalb haben wir es auch unterlassen die GPS- Daten und genauen Standorte der von uns untersuchten und als gefährdet eingestuften Objekte hier zu veröffentlichen. Wir wollen den Vandalismus und Einbrüche in Osnabrück und anderswo nicht unterstützen. Wenn einige Objekte unter Denkmalschutz stehen und für Begehungen freigegeben sind, dann werden wir die Daten veröffentlichen.
Die Presse über und mit uns...:
Ein kleiner Artikel von Januar 2005 in der Neuen Osnabrücker Zeitung über unsere Arbeit:
http://www.neue-oz.de/_archiv/noz_print/stadt_osnabrueck/2005/01/10096607.html
Ein kleiner, brisanter Bericht in der Neuen Osnabrücker Zeitung vom 25.01.2005.
Diese, im obigen Zeitungsartikel erwähnte, Stabbrandbombe fanden wir zufällig, als ein Fernsehteam des NDR der DAS!- Redaktion mit Herrn Sven Rieken eine Reportage über unsere Arbeit gedreht hat.Bunkersuche kann also auch gefährlich sein. Wir handelten korrekt und überlegt. Hinsehen, identifizieren, alarmieren! Zu sehen war der Bericht auf N3. Damals waren wir noch ohne Helm unterwegs. Das ist heute nicht mehr so. Wir haben unsere persönliche Schutzausrüstung an unsere speziellen Einsatzräume angepasst und bis heute ständig optimiert.
Hier der Fernsehbericht von 2005: http://www.youtube.com/watch?v=JSav8_t8TxQ
Von links: Meine damalige Begleiterin, der Tonmann, der Kameramann und der Redakteur des NDR, Sven Rieken mit uns auf Bunkertour im Landkreis und in der Stadt Osnabrück. Hier an einem Deckungsgraben in Powe im Januar 2005.
Ein Erlebnisbericht, der in den Bramscher Nachrichten im Polizeibericht zu lesen war
Die Bunkergeschichten waren am 13.04.2007 wieder aktiv in Wald und Flur unterwegs um im Gelände nach Bunkerresten zu suchen. Dabei stießen wir auf ein „Nest“ Altmunition. Hier fanden sich rostige Relikte des II. Weltkrieges. Augenscheinlich handelte es sich hier wohl um eine „Mischung“ aus gefährlicher Flugzeug- Bordwaffenmunition von Kaliber 13 mm, 15 mm, 20 mm und Gewehrpatronen. Auch mehrere Blechteile fanden sich darunter und viele, offensichtlich teils explodierte Hülsen. Wir sicherten und tarnten die Fundstelle ab und riefen sofort die Polizei unter 110 an. Die kamen dann auch rasch und begutachteten den Fund. Ein Polizeibeamter sagte uns, daß es hier wohl noch eine intensive Nachsuche durch den Kampfmittelräumdienst geben wird. Wir verabschiedeten uns und ließen die Beamten im Gelände zurück.
Hier ist der knapp gehaltene Online- Bericht der Bramscher Nachrichten dazu.
So kam ich zu diesem Betätigungsfeld:
Ich komme aus Bramsche, ca. 15 Km nördlich von Osnabrück. Damals begann ich mich im Jugendalter für Militärgeschichte, Politik und Philosophie zu interessieren. Ich wusste von einem ehemaligen Flugplatz in Achmer bei Bramsche, der jetzt von den Engländern als Truppenübungsplatz benutzt wird. Andere Bereiche werden von Segelfliegern genutzt. Ich schloss mich dann öfters mit einigen Freunden zusammen und wir fuhren zu dem bei uns in der Nähe liegenden Flugplatz.
Wir wurden fast erwischt bei unseren „Spielereien“. Einmal war ein Förster hinter uns her und zweimal hatten wir es mit Britischen Soldaten zu tun, die uns verfolgten. Das war ziemlich bedrohlich, denn die fuhren nachts, mit einem Daimler Armored Car MK1 direkt an unserem Zelt vorbei. Das ist ein sehr kleiner Scout- Panzer der Englischen Armee, der um 1940! entwickelt wurde. Also eigentlich ein Museumsstück. Allerdings sah uns das in der Nacht nicht sehr nach Museum aus.

Daimler Armored Car MK 1
Es war schon eine "pfadfindermäßige" Atmosphäre in unserem Jugendalter. Ob das alles immer so richtig war was wir machten, sei dahin gestellt. Für uns zählte nur der Spaß und das Herumstreunen in der Natur, die dort wirklich fast unberührt scheint. Es gibt dort Wälder, Wiesen, Bäche, kleine Seen und Moorflächen. Ein großer Teil ist heute Naturschutzgebiet.
Im Laufe der Jahre verschwand mein Intresse teilweise am Herumstreunen und Gegenstände suchen. Andere Sachen hatten Vorrang. Ausbildung, Jobsuche, etc.. Bis zum erneuten Kontakt mit der Thematik im Februar 2003. Da wurde ich wieder durch Familienangehörige aufmerksam auf den ehemaligen Flugplatz in Hesepe bei Bramsche. Der neugierige Entdecker brach in mir wieder durch und nun begann ich mit ernsthaften Recherchen. Meine Freunde begleiten mich auf den Touren durch Osnabrück und den Landkreis.
Wir hatten Ende 2003 schon soviel Material über Luftschutzanlagen im Osnabrücker Land in unserem Archiv gesammelt, daß wir uns entschlossen haben Anfang 2004 damit online zu gehen.
Ich werde hier einiges über Festungen, Befestigungen, Bunker, Einsatzhäfen und anderen militärischen Einrichtungen der Weltkriege berichten, die ich/wir im Laufe der Zeit selber besucht habe/n. Auch habe ich mit einigen Zeitzeugen gesprochen und werde deren Aussagen in Texte und zu Bildern einfliessen lassen.
Ich versuche hier in dieser privaten Homepage so sachlich wie möglich geschichtliches darzulegen und über meine und anderer Menschen Eindrücke zu berichten, falls Sie mir diese Einblicke gewähren! Ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Mich beschäftigen nur mehrere Fragen im Zusammenhang mit der damaligen Zeit und den Menschen, die in dieser Zeit lebten: Was dachten Sie über Ihre Zeit? War es für Sie normal? Was fühlten Sie? Wie sah es in den Menschen wirklich aus? Das sind nur einige Brocken und Puzzlestücke von Geschichte, Militärgeschichte und Philosophie die mich interessieren und nicht ruhen lassen. Viele Fragen. Wir suchen Antworten....
Noch ein kleiner Denkanstoss an alle „Bedenkenträger“ und Politiker in den Städten wo es Bunker gibt, die sich zur Öffnung eignen.:
Menschen mit rechtem Gedankengut treffen sich nicht mehr wie Gespenster im dunklen Wald vor oder in alten Bunkern. Bitte verschont mich also mit euren ewigen Bedenken und Stirnrunzeln wenn es darum geht Bunker für die Allgemeinheit zu Informationszwecken zu öffnen.
© Die Veröffentlichung und Benutzung meiner Fotos und Texte darf nur mit meiner schriftlichen Genehmigung geschehen! Aber eine unerlaubte Veröffentlichung und Entwendung unseres geistigen Eigentums ehrt uns und wurde schon öfter von uns in mehreren anderen HPs und in schriftlichen Abhandlungen gesichtet. Da haben einige Zeitgenossen eben keinen Respekt. Na ja, die Kinderstube eben........... ;-)
Kontakt: bunkergeschichten@osnanet.de

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